UMTS und HSDPA sind die aktuellen Standards für drahtloses Internet über Mobilfunk.
UMTS ist der Standard für schnelle Datenverbindungen über das Mobilfunknetz, die Abkürzung steht dabei für die Anfangsbuchstaben von Universal Mobile Telecommunications System. Der Standard wurde 2004 in Deutschland in Betrieb genommen, seit 2007 müssen alle Netzbetreiber eine UMTS Verfügbarkeit von mindestes 50% garantieren. Diese Mindestabdeckung wird auch von allen Netzbetreibern (T-Mobile, Vodafone, Eplus und O2) erreicht und überschritten. Mit UMTS sind Downloadgeschwindigkeiten bis zu 384 kbit/s möglich (entspricht der 6 fachen ISDN Geschwindigkeit)
HSDPA ist eine Erweiterung des UTMS Standards mit dem höhere Datenraten möglich sind, in Deutschland sind einige Ballungsgebiete bereits auf die neuste HSDPA Generation ausgebaut, die Downloadgeschwindigkeiten bis 14.400 kbit/s ermöglicht. Verbreiteter ist die HSDPA Geschwindigkeit 7.200 kbit/s - das entspricht der Geschwindigkeit eines DSL 6.000 Anschlusses.
Vergleich der Download Geschwindigkeiten, logarithmische Skalierung
In Deutschland bieten sowohl T-Mobile, Vodafone als auch O2 eine HSDPA Netzabdeckung, lediglich bei E-Plus ist bisher kein HSDPA Netzausbau geplant. Laut dem letzten großen Vergleichstest von Connect (im Jahr 2009) liegt Vodafone bei der Netzqualität mit großem Abstand vor T-Mobile, die nur noch einen kleinen Abstand zu dem stark verbesserten Handynetz von O2 aufweisen. Weit abgeschlagen ist das Handynetz von Eplus.